BPOLI MD: 34-Jähriger ohne Ticket, beleidigt und verfolgt Bahnmitarbeiter, tritt gegen Kabinentür
Am Samstag, den 4. April 2026 wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg um 05:50 Uhr über einen gegenwärtigen Angriff auf einen Zugbegleiter informiert. Der relevante Regionalexpress befand sich auf der Strecke von Halle (Saale) in Richtung Magdeburg. Verständigte Beamte begaben sich unverzüglich zum Bahnsteig fünf am Hauptbahnhof Magdeburg und nahmen sich dem Sachverhalt an. Nach ersten Erkenntnissen stieg eine männliche Person in Schönebeck in den Express, setze sich und schlief unverzüglich ein. Im Rahmen der späteren Fahrscheinkontrolle versuchte der Zugbegleiter den schlafenden Mann kurz vor Magdeburg-Buckau zu wecken. Als ihm dies letztlich gelang, wurde der Reisende zunehmend aggressiv, beleidigte den Kontrolleur, stand auf, ging auf ihn zu und verfolgte den Bahnmitarbeiter durch den Zug bis zur Personalkabine. Der Zugbegleiter zog die Tür der Kabine geistesgegenwärtig schnell zu und schloss sich ein, noch bevor der Mann gegen die Tür trat. Im Zuge der strafprozessualen Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen ein Beförderungsausschluss für Züge der Deutschen Bahn vorlag. Der Deutsche erhielt eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, versuchter Körperverletzung, Nötigung sowie Hausfriedensbruchs.
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