Bundespolizeidirektion München: Pfefferspray-Angriff am Hauptbahnhof nach Streit

Nürnberg - Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg wurde am Montagabend (06.04.2026) auf einen lautstarken Streit zwischen drei Personen aufmerksam und hat unverzüglich eingegriffen. Eine 15-jährige syrische Staatsangehörige sprühte einer 27-Jährigen Syrerin Pfefferspray ins Gesicht. Die Person erlitt starke Reizungen der Augen und Atemwege. Die Bundespolizei alarmierte den Rettungsdienst, der die Geschädigte vor Ort medizinisch versorgte. Durch eine zeitnahe Videoauswertung konnte eine bis dato unbekannte Person ermittelt werden, die der 15-Jährigen das Pfefferspray unmittelbar vor der Tat übergeben hatte. Die Identität dieser Person ist derzeit noch unbekannt. Gegen die 15-jährige Tatverdächtige und die unbekannte Person wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die 15-jährige Jugendliche war der Bundespolizei bereits bekannt. Sie war im Jahr 2025 bereits wegen gefährlicher Körperverletzung polizeilich in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen dauern an. Rückfragen bitte an: Fridolin Schürer Bundespolizeiinspektion Nürnberg Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg Telefon: 0911 205551-105 E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820 Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt an. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern, den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.