Medieninformation der Polizei München vom 07.04.2026

503.     Größerer Polizeieinsatz – Königsplatz Am Dienstag, 07.04.2026, gegen 14:20 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz mit über 10 Streifen im U-Bahnhof Königsplatz. Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich ein nach eigenen Angaben 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Dachau in einem U-Bahn-Zug. Hierbei führte er eine Schreckschusspistole in einem Rucksack mit sich. Diesen hatte er vor sich abgestellt und hantierte mit der Pistole, wobei ein bedrohlicher Eindruck entstand. Ein 24-jähriger Fahrgast überwältigten den 18-Jährigen und hielten ihn fest. Ein sich vor Ort befindlicher uniformierter Bundeswehrsoldat wurde auf die Situation aufmerksam und nahm die Pistole an sich. Als der Soldat den U-Bahn-Zug verließ, trafen die ersten Polizeistreifen ein. Er reagierte umsichtig, hielt die Hände und die Pistole nach oben und signalisierte den Polizeibeamten somit, dass die Situation unter Kontrolle war. Die Pistole wurde sichergestellt. Verletzt wurde niemand Der 18-Jährige wurde auf eine nahegelegene Polizeidienststelle verbracht. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, da er nicht im Besitz des erforderlichen kleinen Waffenscheins für die Schreckschusspistole ist. Aktuell befindet sich der Tatverdächtige weiterhin auf einer Polizeidienststelle.