Weiterstadt: Falscher Bankmitarbeiter erfragt PIN und hat Karte im Visier / Polizei warnt und gibt Tipps

Am Dienstagnachmittag (7.4.) versuchte ein falscher Bankmitarbeiter einen 84-Jährigen aus Weiterstadt um sein Hab und Gut zu bringen. Ersten Ermittlungen zufolge rief ein angeblicher Bankmitarbeiter bei dem Senior an und teilte ihm mit, dass es angeblich zu einer verdächtigen Abbuchung von mehreren tausend Euro auf seinem Konto gekommen sei. Durch geschickte Gesprächsführung gab er weitere Anweisungen und erlangte so die PIN zum Bankkonto. Der 84-Jährige suchte sich Rat bei Familienangehörigen, als einer der Kriminellen die Karte abholen sollte, woraufhin der Betrug rasch aufflog. Beute konnten die bislang Unbekannten nicht machen. Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei: Lassen Sie sich am Telefon nicht auf die Herausgabe von Bankdaten oder persönlichen Daten ein. Seien Sie bei Anrufen, in denen es um Überweisungen oder sensible Bankdaten geht, immer misstrauisch. Sobald Zweifel aufkommen, sollten sich Betroffene Rat bei Angehörigen holen und die Polizei informieren. PIN-oder TAN-Nummern sollten niemals an Dritte weitergegeben werden. Auch nicht am Telefon oder per E-Mail. Echte Bankmitarbeiter fragen nicht nach Nummern oder Passwörtern. Wenn derartige Daten abgefragt werden, ist davon auszugehen, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Murat Avci Telefon: 06151 / 969 - 13 120 Mobil: 0173 / 4192693 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit): Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de