Polizei Bielefeld beteiligt sich an „ROADPOL Operation Speed“
SR/Bielefeld/BAB - Die Bielefelder Polizei beteiligt sich vom 13.04. bis 19.04.2026 an den europaweiten Geschwindigkeitskontrollen "ROADPOL Operation Speed".
Im Stadtgebiet und auf den ostwestfälischen Autobahnabschnitten führt die Polizei in dieser Zeit verstärkt Geschwindigkeitsüberwachungen durch - mit dem Ziel, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Zuständigkeitsbereich des PP Bielefeld durch gezielte Geschwindigkeitskontrollen nachhaltig zu senken.
Durch die Polizei werden keine Informationen über Kontrollörtlichkeiten veröffentlicht. Verkehrsteilnehmer sollen sich immer und überall an die geltenden Regeln halten und sollen auch überall und zu jeder Zeit damit rechnen müssen, durch die Polizei kontrolliert zu werden. Zudem setzt die Polizei auf ein verkehrsdidaktisches Gespräch - die Polizei sucht bei Geschwindigkeitsverstößen den direkten Kontakt zu den betroffenen Autofahrern.
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden und beeinflusst gerade bei schwächeren Verkehrsteilnehmenden die Unfallfolgen erheblich.
Mit Blick auf das erklärte Ziel der Landesregierung, die Anzahl der Getöteten und Verletzten deutlich zu reduzieren ("Vision Zero"), gilt es, die "Fachstrategie Verkehrsunfallbekämpfung" konsequent umzusetzen. Die Bekämpfung einer zu hohen und/oder nicht angepassten Geschwindigkeit ist hierbei wesentlicher Bestandteil.
Im Jahr 2025 ereigneten sich im Bielefelder Stadtgebiet 1.071 (2024: 1.050) Verkehrsunfälle mit Personenschaden. In 92 Fällen (2024: 92) wurde die Hauptunfallursache (HUU) "Geschwindigkeit" festgestellt.
Auf den Bundesautobahnen (BAB) im Zuständigkeitsbereich des PP Bielefeld wurden 2025 bei 297 (2024: 294) Verkehrsunfällen 482 (2024: 496) Menschen verletzt oder getötet. Bei 80 (2024: 95) Verkehrsunfällen mit Personenschaden auf BAB war "Geschwindigkeit" unfallursächlich. Damit stellte die HUU "Geschwindigkeit" bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden, insbesondere auf BAB, im Jahr 2025 eine der häufigsten Hauptunfallursachen dar.
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