Versuchter Betrug mittels Schockanruf
Angeblich die Polizei Duisburg meldete sich telefonisch bei einer Frau aus Heinsberg und teilte mit, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft müsse. Dies könne nur durch die Zahlung einer hohen Geldsumme verhindert werden. Vor der Übergabe des Geldes wurde der Betrugsversuch entlarvt, so dass es zu keinem Schaden kam.
Die Betrüger versuchen immer wieder durch diese oder ähnliche Anrufe, hohe Geldbeträge zu erbeuten und sind dabei leider oftmals erfolgreich.
Um nicht sein Geld auf diese oder ähnliche Weise zu verlieren, rät die Polizei:
- Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft fordern niemals
telefonisch Geld von Ihnen. In diesen Fällen handelt es sich
immer um einen Betrugsversuch!
- Legen Sie den Hörer auf - das ist nicht unhöflich, sondern
schützt Sie selbst.
- Vereinbaren Sie mit Ihren Angehörigen ein Codewort zur
Identifizierung am Telefon.
- Bereiten Sie sich und ältere Angehörige gedanklich auf solche
Anrufe vor, damit Sie im Ernstfall richtig reagieren können.
- Wenn Sie trotzdem Opfer eines Betruges werden, erstatten Sie in
jedem Fall Anzeige bei der Polizei.Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Pressestelle
Telefon: 02452 / 920-0
E-Mail: pressestelle.heinsberg@polizei.nrw.de