Bundespolizeidirektion München: Schwerer Unfall am Bahnhof Pasing / 18-Jähriger gerät zwischen Zug und Bahnsteigkante

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12. April) ist es am Bahnhof München-Pasing zu einem schweren Personenunfall gekommen. Ein 18-Jähriger trat gegen eine abfahrende S-Bahn und wurde durch die Sogwirkung zwischen Zug und Bahnsteigkante gezogen. Gegen 00:50 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion München durch die Integrierte Leitstelle über einen Vorfall am Bahnsteig 8 am Pasinger Bahnhof informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen war es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 18-jährigen Deutschen sowie zwei Begleitpersonen und einem weiteren Mann gekommen. Nachdem der 18-Jährige gemeinsam mit seinen Begleitern eine S-Bahn der Linie S3 in Richtung Mammendorf verlassen hatte, trat er gegen den bereits anfahrenden Zug. Dabei verlor er das Gleichgewicht und geriet zwischen Zug und Bahnsteigkante. Infolge der Sogwirkung wurde er mehrere Meter mitgeschleift, bevor ein Begleiter ihn zurück auf den Bahnsteig ziehen konnte. Ein unbeteiligter Triebfahrzeugführer, der den Vorfall beobachtete, informierte umgehend den Fahrer der betroffenen S-Bahn. Dieser leitete eine Schnellbremsung ein und brachte den Zug etwa 500 Meter nach dem Bahnhof zum Stillstand. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich rund 120 Reisende im Zug, die unverletzt blieben. Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock, musste abgelöst werden und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er erlitt multiple Frakturen an den Beinen, die operativ versorgt werden mussten. Durch den Vorfall kam es bei insgesamt 13 Zügen zu einer Gesamtverspätung von 246 Minuten. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .