Respekt-Kampagne aus dem Neckar-Odenwald-Kreis beim Deutschen Präventionstag 2026 in Hannover
Am 13. und 14. April 2026 präsentiert sich die Respekt-Kampagne "Respekt.Echt.Jetzt!" des Fördervereins Sicherer Neckar-Odenwald-Kreis e.V. gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Heilbronn auf dem Deutschen Präventionstag in Hannover.
Als einzige Initiative aus Baden-Württemberg ist die Kampagne am Stand Nr. 1 vertreten und stieß bereits im Vorfeld auf großes Interesse. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die vielseitige und praxisnahe Umsetzung der Kampagne, die das Thema "Respekt im Alltag" nachhaltig in die Gesellschaft tragen soll.
Besucherinnen und Besucher erwartet eine Kombination aus einer eindrucksvollen Wanderausstellung, einem begleitenden Leitfaden sowie der Vorstellung einer Vortragsreihe an Schulen. Ergänzt wird das Angebot durch eine moderne Online-Serie und einen Schülerwettbewerb mit anschließender Preisverleihung, der junge Menschen aktiv einbindet und zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregt.
Emotionale Botschaften durch echte Menschen aus der Region
Ein zentrales Element der Wanderausstellung sind authentische Porträts von Menschen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Die sogenannten "Botschafterinnen und Botschafter" stehen stellvertretend für ihre Berufsgruppen - von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst über Pflegekräfte, Lehrkräfte und Bauhofmitarbeitende bis hin zu Reinigungskräften oder kommunalen Vertreterinnen und Vertretern.
Jede dargestellte Person verbindet ihr berufliches Engagement mit einem persönlichen, eindringlichen Slogan wie etwa "Ich halte Räume sauber, hygienisch und sicher!", "Ich sorge für eure Sicherheit!" oder "Ich fördere eure Zukunft und eure Chancen!"
Diese individuellen Botschaften schaffen eine unmittelbare emotionale Anbindung: Die Besucherinnen und Besucher begegnen keinen anonymen Berufsgruppen, sondern echten Menschen mit ihren Erfahrungen, Herausforderungen und ihrem täglichen Einsatz für die Gesellschaft.
Gerade dadurch wird deutlich, wie unverzichtbar Respekt insbesondere gegenüber Berufen der Daseinsfürsorge ist - also gegenüber all jenen, die täglich für Sicherheit, Gesundheit, Ordnung und das Gemeinwohl arbeiten. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung: Respekt ist kein Nischenthema einzelner Berufsgruppen, sondern betrifft das gesellschaftliche Miteinander insgesamt.
Im Rahmen des Präventionstages wird zudem ein Kurzvortrag zur Kampagne angeboten. Polizeihauptkommissar Marius Müller vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Heilbronn gibt dabei Einblicke in die Entstehung, Ziele und bisherigen Erfolge der Initiative.
Landespolizeipräsidentin Frau Dr. Stefanie Hinz besuchte am Montagmittag den Stand der Prävention des Polizeipräsidiums Heilbronn und betonte hierbei:
"Polizeiliche Prävention zielt darauf ab, Gefahren abzuwehren, bevor Schaden entsteht. ,Respekt.Echt.Jetzt!' macht diesen Anspruch auf anschauliche Weise greifbar. Die Kampagne erreicht Menschen über persönliche Geschichten, konkrete Bildungsangebote und Formate, die nah an ihrer Lebenswirklichkeit sind. So setzt sie wichtige Impulse für einen respektvollen Umgang im Alltag - denn Respekt geht uns alle an, nur mit Achtung füreinander entsteht echtes Miteinander."
Polizeipräsident Frank Spitzmüller, reiste ebenfalls nach Hannover und erklärte:
"Respekt ist die Grundlage für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander. Mit dieser Kampagne gelingt es uns, Menschen aller Altersgruppen zu erreichen und für ein respektvolles Verhalten zu sensibilisieren."
Landrat Dr. Achim Brötel, 1. Vorsitzender des Fördervereins Sicherer Neckar-Odenwald-Kreis e.V., ergänzte:
"Diese Initiative trifft den Nerv der Zeit und ist ein starkes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit nachhaltige Wirkung entfalten kann. Die persönlichen Geschichten und Gesichter aus unserer Region machen deutlich, dass Respekt jeden betrifft - und bei jedem Einzelnen beginnt."
Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz setzt die Respekt-Kampagne ein klares Zeichen für mehr Wertschätzung, Toleranz und Zusammenhalt - weit über Neckar-Odenwald-Kreis hinaus.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Heilbronn
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