Geldwechsel mit Unbekanntem: Danach fehlte eine dreistellige Geldsumme

Eine 84-Jährige aus Krefeld hat ein Täter um eine dreistellige Geldsumme gebracht. Bereits am 2. April 2026 hatte sie Bargeld bei ihrer Bank abgehoben und in einer Mappe bei sich zu Hause verstaut. Einen oder zwei Tage später hatte der Unbekannte sie vor ihrer Wohnungstür angesprochen, als sie vom Einkaufen nach Hause kam. Angeblich wollte er im Auftrag seiner Mutter ein paar Geldscheine wechseln. Obwohl die Seniorin ihn bat, vor der Tür zu warten, folgte er ihr bis ins Wohnzimmer, wo sie ihre Mappe mit dem Bargeld überprüfte und ihm schließlich mitteilte, dass sie seine Geldscheine nicht wechseln könne. Der Mann hatte sich bedankt und war gegangen. Ein paar Tage später hat die Krefelderin bemerkt, dass die gesamte Mappe mit dem Geld verschwunden war. Trickdiebe verschaffen sich oft Zutritt zu Wohnungen, indem sie eine Notlage vortäuschen: zum Beispiel, indem sie um Papier und Stift für eine Nachricht an den Nachbarn bitten, um ein Glas Wasser für eine angeblich Schwangere, um ein Telefonat wegen eines Verkehrsunfalls oder um Wechselgeld. Oder sie fragen, ob sie die Toilette benutzen oder ein Baby wickeln dürfen oder auf dem Balkon nach einer vermissten Katze suchen können. Die Polizei rät deshalb, keine Fremden in die Wohnung zu lassen. (119) Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizeipräsidium Krefeld Pressestelle: 02151 634 1111 oder außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle 02151 634 0 E-Mail: pressestelle.krefeld@polizei.nrw.de