Biber in Fuldaaue möglicherweise mutwillig getötet: Kripo erbittet Zeugenhinweise
Kassel-Waldau:
Am gestrigen Sonntagmittag wurde die Polizei gegen 12 Uhr in die Kasseler Fuldaaue gerufen, nachdem Passanten dort einen toten Biber gefunden hatten. Wie die eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, war das tote Tier am Morgen im Uferbereich des Bugasees, neben einem Fußweg, der von der Brücke an der Seglergaststätte zur Vogelbeobachtungsstation führt, gefunden worden. Der Biber, bei dem es sich mutmaßlich um ein Weibchen mit ca. 80 cm Körperlänge handelte, wies erhebliche Verletzungen im Bauchbereich auf. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier mutwillig mit einer Schusswaffe getötet wurde, weshalb die Polizei nun wegen des Verdachts der Straftat gegen das Bundesnaturschutzgesetz und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Der tote Tierkörper wurde in ein Labor gebracht, wobei eine Untersuchung nun Aufschluss über die genaue Todesursache des Bibers geben soll.
Zeugen, die am Wochenende verdächtige Beobachtungen in der Fuldaaue gemacht haben, die mit dem Fund des toten Bibers im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
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