Verkehrsaktion „Speedweek“: Raser und Drängler im Fokus

Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit wird in dieser Woche, vom 13.-19. April, in nahezu allen Bundesländern ein Schwerpunktthema sein - auch in der Polizeidirektion Osnabrück, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln. Gegenseitige Rücksichtnahme und regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr sind zwei wichtige Bausteine für einen sicheren Straßenverkehr. "Besonders die gravierenden Geschwindigkeitsverstöße haben wir in dieser Woche im Blick, da die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen unmittelbar mit der gefahrenen Geschwindigkeit zusammenhängt. Wir dulden keine Raser und Drängler, denn das ist nicht nur rücksichtslos, sondern auch sehr gefährlich für alle Beteiligten", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück ist mit 31.146 Fällen im letzten Jahr etwa auf dem Vorjahresniveau geblieben. Deutlich rückläufig war hingegen die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang: Diese sank auf 65 Fälle mit insgesamt 70 Todesopfern. "Eine zwar erfreuliche Tendenz, allerdings ist jeder Unfalltote einer zu viel. Daher werden solche Aktionen wie in dieser Woche - angekündigt oder auch nicht - unverändert regelmäßig stattfinden", so Ellermann. Die Kontrollwoche "Speedweek" findet im sogenannten Roadpol-Verbund statt. Dieser stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der EU dar. Durch gemeinsame Aktionen sollen die europaweit häufigsten Unfallursachen bekämpft werden. Ziel der Schwerpunktkontrollen ist es, auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und an das Verantwortungsbewusstsein zu appellieren - für die eigene Sicherheit und die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Osnabrück Marco Ellermann Telefon: 0541 - 327 1024 E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de