Führerschein beschlagnahmt

Am Montagabend (13. April), gegen 22 Uhr, kam es im Bereich Euskirchen-Kleinbüllesheim zu einem Polizeieinsatz wegen des Verdachts eines grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrverhaltens. Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete ein Zeuge einen Pkw, der im Bereich der Straße "Appelsgarten" aus Richtung "Kölner Straße" mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Dabei fiel bereits eine fehlende hintere Stoßstange am Fahrzeug auf. Nach dem Überfahren von Fahrbahnschwellen beschleunigte das Fahrzeug trotz einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h derart stark, dass es kurzzeitig zu einem Abheben des Pkw gekommen sein soll. Im weiteren Verlauf setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Kleinbüllesheim fort und erreichte nach Zeugenaussagen Geschwindigkeiten von bis zu etwa 160 km/h bei erlaubten 100 km/h. In einer Rechtskurve soll das Fahrzeug zudem kurzzeitig ins Schleudern geraten sein. Im Ortsbereich Kleinbüllesheim befuhr der Pkw anschließend die "Amsterdamer Straße" und beschleunigte dort trotz geltender 30 km/h-Zone auf etwa 80 bis 100 km/h. Nach einem Wendemanöver setzte der Fahrer seine Fahrt erneut in Richtung "Appelsgarten" fort. Zwischenzeitlich wurde das Fahrzeuglicht ausgeschaltet. Zudem wurde das Abbiegen in einen Feldweg zunächst durch den Fahrtrichtungsanzeiger angekündigt, anschließend jedoch nicht durchgeführt. Besonders gefährlich war die weitere Fahrt über einen Bahnübergang, dessen Lichtzeichenanlage bereits Rotlicht zeigte und bei dem sich die Schranken bereits schlossen. Auch hierbei soll das Fahrzeug aufgrund der Geschwindigkeit erneut kurzzeitig abgehoben haben. Anschließend verlor der Zeuge den Sichtkontakt zum Pkw. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-jährige Fahrzeugführer aus dem Kreis Düren an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Polizei hat die Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Euskirchen - Pressestelle - Telefon: 0 22 51 / 799-299 Fax: 0 22 51 / 799-90209 E-Mail: pressestelle.euskirchen@polizei.nrw.de Internet: