61-Jährige bei frontaler Pkw-Kollision schwer verletzt
Herzbrock-Clarholz (MK) - Am Dienstagmorgen (14.04., 07.35 Uhr) ereignete sich auf der Gütersloher Straße zwischen Herzebrock und Gütersloh ein folgenschwerer Verkehrsunfall zweier Autofahrerinnen mit gleich mehreren Verletzten.
Zuvor befuhr eine 34-jährige Frau aus Herzebrock-Clarholz mit einem Opel die Gütersloher Straße aus Herzebrock kommend in Richtung Gütersloh. In ihrem Auto saßen drei Mitinsassinnen im Alter von 13, 15 und 16 Jahren. In Höhe der Emsbrücke geriet die Opel-Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr zur selben Zeit eine 61-jährige Gütersloherin mit einem Toyota in Richtung Herzebrock. Trotz versuchtem Ausweichmanöver der Toyota-Fahrerin kollidierten beide Fahrzeuge frontal und mit großer Wucht. In der Folge schleuderten sowohl der Opel als auch der Toyota in den angrenzenden Straßengraben und kamen auf dem Dach zum Liegen.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung sperrten erste Polizeikräfte die Unfallstelle weiträumig ab und übernahmen die Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die 61-jährige Toyota-Fahrerin wurde schwer verletzt, nach zunächst notärztlicher Behandlung vor Ort, zur weiteren stationären Behandlung in ein Gütersloher Klinikum transportiert. Die 34-jährige Opel-Fahrerin samt der drei Jugendlichen Beifahrerinnen waren leicht verletzt und wurden zu ambulanten Behandlungen ebenfalls in ein Krankenhaus nach Gütersloh gebracht.
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Gütersloher Straße bis etwa 11.25 Uhr voll gesperrt und der Verkehr aus Herzebrock und Gütersloh kommend abgeleitet. Ein VU-Team übernahm die qualifizierte Aufnahme am Unfallort und ein beauftragtes Abschleppunternehmen anschließend die Bergung und den Abtransport der stark beschädigten Unfallfahrzeuge. Beide Autos sowie auch das Mobiltelefon der 34-jährigen Opel-Fahrerin wurden darüber hinaus auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bielefeld als Beweismittel sichergestellt. Der geschätzte Gesamtsachschaden liegt bei rund 22 500 Euro.
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