E-Scooter mit entwendeten Kennzeichen gestoppt
Während einer Verkehrskontrolle stellten Polizisten am Montag (13.04.) mehrere Straftaten fest und fertigten Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegen Halter und Fahrzeugführer sowie wegen Diebstahls. Eine Streifenwagenbesatzung sah gegen 11.20 Uhr einen E-Scooter auf Höhe der Eduard-Müller-Straße, an dem ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Bei einer Abfrage in den polizeilichen Informationssystemen stellte sich heraus, dass das Kennzeichen zu einem E-Scooter einer Leihfirma gehörte. Deshalb ergab sich der dringende Verdacht eines Diebstahls und Kennzeichenmissbrauchs.
Der 21-Jährige, der mit dem Roller unterwegs war, gab an, dass der E-Scooter einem Familienangehörigen gehöre. Er selbst hätte bereits eine neue Versicherung abgeschlossen und die Plakette läge bei ihm Zuhause. Er müsse sie nur noch anbringen. Wer das "falsche" Versicherungskennzeichen an den E-Scooter geklebt hätte, könne er nicht sagen. Vor Ort zeigte der Mann den Polizisten einen digitalen Versicherungsschein für den E-Scooter vor. Da jedoch weder ein gültiges Kennzeichen angeklebt war, noch gesichert festgestellt werden konnte, ob es sich bei der vorgezeigten Datei um einen bereits bezahlten und gültigen Versicherungsschutz handelte, fertigten die Beamten eine Anzeige. Das Kennzeichen wurde sichergestellt. Dem 21-Jährigen wurde die Weiterfahrt im öffentlichen Verkehrsraum ohne ein gültiges Versicherungskennzeichen und ohne gültigen Versicherungsschutz untersagt. Die Ermittlungen dauern an. (arn)
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