BPOL NRW: Bundespolizei nimmt gleich zwei Gesuchte in Köln fest
Am gestrigen Tag (14. April) gingen der Bundespolizei zwei Straftäter ins Netz. Der Tag der beiden endete in der Justizvollzugsanstalt.
Gegen 14:00 Uhr fiel Beamten im Kölner Hauptbahnhof ein 36-jähriger Deutscher auf. Als er die Uniformierten entdeckte, versuchte er zu flüchten - nicht ohne Grund: Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der Mann aus Hürth von der Staatsanwaltschaft Bonn wegen des Erschleichens von Leistungen in vier Fällen zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt worden war.
Da er den Betrag nicht zahlen konnte, brachten die Einsatzkräfte ihn in die nahe gelegene Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen verbüßen.
Nur etwa eine Stunde später, gegen 15:10 Uhr, trafen Polizisten einen 54-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof an. Auch hier verlief ein Personalienabgleich positiv. Wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis hatte die Staatsanwaltschaft Duisburg den Kerpener zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 40 Euro und einem Entzug der Fahrerlaubnis von 18 Monaten verurteilt.
Auch er gab gegenüber den Einsatzkräften an, zahlungsunfähig zu sein. Ihn erwartet eine Ersatzfreiheitsstrafe von 89 Tagen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Pressestelle
Paula Feierabend
Telefon: +49 (0) 221 16093-1400
Mobil: +49 (0) 173 56 21 045
E-Mail: presse.k@polizei.bund.de
Gereonstraße 43-65
50670 Köln