BPOLI MD: 31-Jähriger zahlt 1350 Euro und spart sich 45 Tage Haft
Am Dienstag, den 14. April 2026 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei um 09:25 Uhr einen 31-Jährigen in einer Regionalbahn. Der Zug befand sich auf der Strecke von Dessau in Richtung Lutherstadt Wittenberg. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner Personalien im Informationssystem der Polizei wurde bekannt, dass der Mann per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde. Im Dezember 2024 verurteilte ihn das Amtsgericht Köthen wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz zu einer Geldstrafe von 1350 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 90 Tagen. Weder zahlte der Deutsche den auferlegten Geldbetrag, noch stellte er sich dem Strafantritt. Folglich erließ die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau im November 2025 jenen Haftbefehl. Die Einsatzkräfte eröffneten ihm diesen, nahmen ihn fest und zunächst mit in das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Dessau. Der Gesuchte konnte die geforderten 1350 Euro letztlich aufbringen und somit diese Haftstrafe abwenden.
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