Mann hantiert mit Softair-Waffe im Zug und löst Bundespolizeieinsatz aus

Bf. Uelzen, 15. April 2026 / 09:12 Uhr Ein junger Mann hantierte am Mittwochvormittag in einem ICE mit einer täuschend echt aussehenden Softair-Waffe und löste damit einen Bundespolizeieinsatz am Uelzener Bahnhof aus. Gegen 09:12 Uhr hatten andere Reisende im ICE 2288 auf der Fahrt nach Hamburg Hbf. beobachtet, wie der 21-Jährige die vermeintliche Schusswaffe hervorholte und damit an seinem Sitzplatz hantierte. Die Zeugen informierten das Zugpersonal, das daraufhin die Bundespolizei alarmierte und den Zug im Bahnhof Uelzen außerplanmäßig stoppte. Als der Zug gegen 09:27 Uhr auf in den Uelzener Bahnhof einfuhr, warteten bereits die Bundespolizisten. Anhand der Personenbeschreibung, der Wagennummer und des Sitzplatzes identifizierten sie den 21-Jährigen und begleiteten ihn aus dem Zug. Gegenüber den Einsatzkräften gab der junge Mann aus Solingen an, dass ihm nicht klar gewesen sei, dass andere sich durch die Softair-Waffe bedroht fühlen könnten. Reumütig händigte er die Anscheinswaffe aus und begleitete die Beamten zur Bundespolizeiwache. Der ICE konnte seine Fahrt nach Hamburg anschließend mit Verspätung fortsetzen. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Führens von Anscheinswaffen eingeleitet. Er wird mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen müssen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bremen Pressestelle Juliane Hartwich Telefon: 0421 16299 - 6102 mobil: 0173 - 6783390 E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de X @bpol_nord