Warnung vor hartnäckigen Telefonbetrügern

MK / Bielefeld - Stadtgebiet - Heepen - Die Ermittler für Betrugsdelikte erleben es gelegentlich, dass ältere Bielefelder nicht nur einmal einen sogenannten Schockanruf erhalten, sondern teilweise über Jahre den Telefonaten der Betrüger ausgesetzt sind. So gelang es ihnen, eine Bielefelderin in diesem Jahr zu überlisten. Zuvor hatte die ältere Dame bereits mindestens zwei Betrugsanrufe im Abstand von 3 Jahren erhalten. Die Polizei möchte diesen Fall zur Information und zur Warnung nutzen, weil die Bielefelderin bereits 2022 und 2025 Schockanrufe erhalten hatte. Damals durchschaute sie das Vorhaben der Betrüger, die sich als falsche Polizisten ausgaben. Aus diesem Agieren wird die Gefahr für ältere Menschen ersichtlich, dass es einige Täter erneut versuchen, dieselbe Person zu betrügen. Offensichtlich nehmen es die Betrüger in Kauf, dass sie gelegentlich scheitern. Aber wenn Sie an Telefonnummern von Senioren gelangen, probieren sie diese mehrmals aus. Möglicherweise setzen die Täter auf das voranschreitende Alter, um ältere Menschen doch noch täuschen zu können. Vielleicht sind es aber auch die trickreichen Überredungsmethoden und der am Telefon ausgeübte emotionale Druck der Betrüger, weshalb die Senioren schließlich überrumpelt werden. Die Polizei erinnert: Bei unbekannten Anrufern sollten Sie sofort den Hörer auflegen. Bei längerem Zuhören täuschen Betrüger häufig ein schockierendes Ereignis oder einen Unfall eines Familienangehörigen vor. Dann wird es wegen des aufgebauten Drucks für Sie immer schwieriger, aufzulegen. Wenn Sie von angeblichen Polizisten oder Amtsträgern angerufen werden, sollten Sie spätestens dann misstrauisch werden, wenn es um Geldzahlungen und das Aushändigen von Schmuck gehen sollte. Haben Sie Angehörige oder kennen vertraute ältere Nachbarn, dann sprechen Sie mit den Senioren über das Thema Schockanrufe. Mehr Tipps, wie Sie sich oder Ihre Angehörigen vor Betrugsanrufen schützen können, finden Sie auf den Seiten der Kriminalprävention der Länder und des Bundes: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/ Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizeipräsidium Bielefeld Leitungsstab/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kurt-Schumacher-Straße 46 33615 Bielefeld Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3020 Katja Küster (KK), Tel. 0521/545-3195 Sarah Siedschlag (SI), Tel. 0521/545-3021 Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022 Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023 Fabian Rickel (FR), Tel. 0521/545-3024 Caroline Steffen (CS), Tel. 0521/545-3026 Lukas Reker (LR), Tel. 0521/545-3222 E-Mail: pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0