Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 16.04.2026.

Auffälliges Verhalten von Jugendgruppen in Salzgitter-Thiede - Polizei zieht Bilanz Seit Oktober 2025 kam es in Salzgitter-Thiede wiederholt zu Vorfällen im Zusammenhang mit Gruppen von Jugendlichen, die in unterschiedlichen Konstellationen im öffentlichen Raum in Erscheinung traten. Im Rahmen polizeilicher Einsätze wurden dabei wiederkehrend Auffälligkeiten festgestellt. Die registrierten Sachverhalte bewegen sich insbesondere in den Deliktsbereichen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Beleidigung sowie Diebstahl. In mehreren Fällen zeigte sich das Verhalten der beteiligten Jugendlichen als aggressiv, provozierend und respektlos - auch gegenüber eingesetzten Mitarbeitenden der Polizei. Ein besonders schwerwiegender Vorfall war eine gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von zwei älteren Frauen. Dieser Fall sorgte nicht nur für große Betroffenheit, sondern trug auch maßgeblich zu einer spürbaren Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung von SZ-Thiede bei. Die Polizei wird die Situation in Salzgitter-Thiede und insbesondere das Verhalten der Jugendlichen weiterhin aufmerksam und zielorientiert bewerten und unverändert konsequent alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um sowohl die objektive als auch die subjektive Sicherheit in SZ-Thiede nachhaltig positiv zu beeinflussen. Hierzu zählen insbesondere die verstärkte Präsenz sowie weitere geeignete Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit agierenden Netzwerkpartnern. Die Polizei nahm die Entwicklung in Salzgitter-Thiede sehr ernst und reagierte frühzeitig mit der Einrichtung einer speziellen Ermittlungseinheit. Ziel dieser Einheit war es, die beteiligten Personen zu identifizieren, Tatzusammenhänge aufzuklären und eine fundierte Grundlage für weitere Maßnahmen der Gefahrenabwehr zu schaffen. Im Zuge intensiver und umfangreicher Ermittlungen konnten drei Jugendliche als Hauptverantwortliche identifiziert werden. Darüber hinaus waren annähernd 20 weitere junge Personen in die Vorfälle involviert. Insgesamt wurden 23 Ermittlungsverfahren eingeleitet und bearbeitet. Die Ermittlungen haben damit wesentlich zur Aufhellung der Lage beigetragen und ermöglichen gezielte weitere Maßnahmen. Parallel zu den repressiven Maßnahmen steht die Polizei im engen Austausch mit lokalen Akteuren, insbesondere aus den Bereichen Jugendhilfe, Schulen und kommunaler Prävention. Ziel ist es, frühzeitig auf problematische Entwicklungen zu reagieren, junge Menschen zu sensibilisieren und langfristig ein respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum zu fördern. Die Polizei bittet die Bevölkerung auch weiterhin um Unterstützung und nimmt Hinweise jederzeit entgegen. Rückfragen bitte an: Polizei Salzgitter Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Matthias Pintak Telefon: 05341/1897-104 E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de