BPOL NRW: Hauptbahnhof Hamm – Bundespolizisten beleidigt und angegriffen
Gleich zweimal wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei am Donnerstag (16. April) im Hauptbahnhof Hamm beleidigt und tätlich angegriffen.
Bei der Kontrolle eines 19-jährigen Hammers beleidigte dieser die Einsatzkräfte. Anschließend flüchtete er in Richtung Bahnsteige. Nachdem er auf Gleis 1 gestellt wurde, leitete er Widerstand gegen die Mitnahme auf die Wache, woraufhin er gefesselt wurde. Auch auf der Wache beleidigte der Mann die Einsatzkräfte fortlaufend, bedrohte sie und trat mehrmals in Richtung der Beamten. Hierbei verletzte er einen Polizisten leicht am Schienbein.
Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.
Nicht weniger renitent verhielt sich zur Mittagszeit ein 43-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel bei der polizeilichen Kontrolle nach einem Fahrgelddelikt. Weil er auf der Zugfahrt von Münster nach Hamm ohne Fahrschein angetroffen wurde, forderte der Zugbegleiter die Bundespolizei an. Die Aufforderung der Einsatzkräfte zur Aushändigung eines Ausweisdokumentes, ignorierte der Mann. Als die Polizisten ihn daraufhin nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, schlug er unvermittelt mit den Fäusten in Richtung der Beamten. Unter erheblicher Gegenwehr wurde der Angreifer auf die Wache verbracht. Hierbei beleidigte er die Einsatzkräfte massiv. Nachdem der polizeibekannte deutsche Staatsangehörige sich weitgehend beruhigte, konnte er die Wache wieder verlassen.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen wurde eingeleitet.
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