Bundespolizeidirektion München: Nach Grenzkontrolle: Polin muss über ein Jahr in Haft

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (16. April) an der A93 bei Kiefersfelden eine polnische Businsassin verhaftet. Gegen die Frau lagen zwei Haftbefehle vor. Sie wird voraussichtlich ein Jahr und zwei Wochen hinter Gittern bleiben müssen. Die Polin war in einem Reisebus mit slowakischer Zulassung in Richtung München unterwegs. Bei der Einreisekontrolle händigte sie den Bundespolizisten ihre Identitätskarte aus. Die Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass sie in Deutschland noch zwei Restfreiheitsstrafen offen hat. Wegen Betrugs muss sie gemäß der Heilbronner Justiz noch 365 Tage und wegen Wohnungseinbruchs der Berliner Justiz zufolge noch 14 Tage verbüßen. Nachdem sie in der Vergangenheit einen Teil der ursprünglich verhängten Freiheitsstrafen "abgesessen" hatte, musste sie das Land mit der Maßgabe verlassen, dass bei einer Rückkehr der Rest der Haft fällig würde. Mit ihrer Rückkehr ist genau dieser Fall eingetreten. Die 54-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim eingeliefert. Dort wird sie aller Voraussicht nach bis Ende April 2027 bleiben müssen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .