BPOL NRW: Bundespolizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung im RE 1

Am 19. April kam es während der Fahrt eines Regionalexpresses von Düsseldorf Hauptbahnhof nach Dortmund Hauptbahnhof zu einem tätlichen Angriff. Gegen 06:20 Uhr beleidigte ein 32-jähriger Mann einen 24Jährigen und äußerte dabei auch rassistische Beleidigungen. Im weiteren Verlauf schlug der Tatverdächtige dem Sudanesen mehrfach mit einem Mobiltelefon ins Gesicht. Mitarbeiter der DB Sicherheit wurden im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs auf den Vorfall aufmerksam und stellten die Beteiligten vor Ort. Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden hinzugezogen und übernahmen die weiteren polizeilichen Maßnahmen. Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, wurden alle Beteiligten der Dienststelle zugeführt. Der zuvor geschlagene klagte über erhebliche Kopfschmerzen sowie Hämatome im Gesichtsbereich. Die hinzugerufene Besatzung eines Rettungswagens übernahm die Medizinische Versorgung des Bochumers . Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Marokaner einen Wert von ca. 2 Promille. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der 32-Jährige nicht zu den Tatvorwürfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Uniformierten den wohnungslosen mit einem Platzverweis. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherten das Videomaterial. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.