Bundespolizeidirektion München: Hitlergruß und Schlag mit Diensthandy – Zugbegleiter im ICE angegriffen

Nürnberg - Ein 21-jähriger Deutscher hat am Freitagvormittag (17. April) im ICE von München nach Nürnberg einen Zugbegleiter attackiert und den Hitlergruß gezeigt. Bei der Fahrscheinkontrolle stellte der 54-jährige Mitarbeiter der Deutschen Bahn fest, dass der junge Mann ohne gültiges Ticket unterwegs war. Als er zur Angabe seiner Personalien aufgefordert wurde, reagierte der 21-Jährige aggressiv, hob den rechten Arm zum Hitlergruß, griff nach dem Diensthandy des Zugbegleiters und schlug diesem damit gegen den Kopf. Der Zugbegleiter erlitt Schmerzen, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung und blieb im Dienst. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den bereits polizeibekannten Mann am Nürnberger Hauptbahnhof in Empfang und brachten ihn zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Erschleichens von Leistungen. Rückfragen bitte an: Fridolin Schürer Bundespolizeiinspektion Nürnberg Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg Telefon: 0911 205551-105 E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820 Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt an. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern, den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.