Niederbayern: Kraftstoffdiebstähle – Warnhinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern

NIEDERBAYERN. Angesichts von vermehrten Diebstählen von Kraftstoffen aus Fahrzeugen appelliert das Polizeipräsidium Niederbayern um entsprechende Vorsicht – melden Sie verdächtige Beobachtungen der Polizei. Im Vergleich der vergangenen zwei Jahre haben die Diebstähle von Kraftstoffen aus Fahrzeugen in den letzten drei Monaten deutlich zugenommen. Bis etwa Mitte April 2026 sind im Bereich des Polizeipräsidium Niederbayern über 50 Fälle bekannt geworden. So haben Unbekannte in der Zeit zwischen Donnerstag (16.04.2026) und Montag (20.04.2026) an der Baustelle der BAB A 94 bei Pocking aus mehreren abgestellten Lkw mehrere hundert Liter Diesel abgepumpt, nachdem zuvor die Tanks aufgebrochen worden sind. Der Schaden dürfte ersten Schätzungen nach bei mehreren tausend Euro liegen. In Hohenau, Lkr. Freyung-Grafenau haben Unbekannte am vergangenen Sonntag aus einem Dieseltank, der auf einem landwirtschaftlichen Anwesen abgestellt war, über 800 Liter Diesel entwendet. In Hunding, Lkr. Deggendorf haben letzten Dienstag Unbekannte aus einem Bagger und einem Lkw rund 160 Liter Diesel abgepumpt, zuvor wurden die Tankdeckel aufgebrochen. Bereits Anfang April sind Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau auf den Fahrer und Beifahrer eines BMW aus Rumänien aufmerksam geworden. Im Fahrzeug des Rumänen fanden die Beamten neben mehreren Kanistern gefüllt mit insgesamt rund 130 Liter Diesel auch einen Schlauch zum Abpumpen von Kraftstoffen. In Tiefenbach, Lkr. Passau hat eine Streife der Polizeiinspektion Passau Anfang April einen 35-jährigen Deutschen dabei angetroffen, wie er aus einem abgestellten Radlader versuchte, Diesel abzupumpen und mehrere mitgeführte Kanister sowie sein Fahrzeug damit zu befüllen. Aufgrund vermehrter Fälle von Kraftstoffdiebstählen empfiehlt das Polizeipräsidium Niederbayern: Tanks und Dieselbehälter möglichst gegen unbefugten Zugriff sichern Betriebsgelände ausreichend beleuchten Zufahrten kontrollieren oder absperren größere Dieselvorräte nicht frei zugänglich lagern erhöhte Aufmerksamkeit Bitte melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge über die Notrufnummer 110 oder der örtlichen Polizeidienststelle. Veröffentlicht: 21.04.2026, 14.50 Uhr