Neues Entry/ Exit System deckt unerlaubte Einreise auf
Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten gestern im Rostocker Überseehafen einen 32-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Er reiste zuvor, als Fahrer eines Kleintransporters, aus Schweden ein.
Der Mann legte einen im März 2026 ausgestellten biometrischen Reisepass vor. Eine Überprüfung im Entry-Exit-System (EES) ergab jedoch, dass er über einen weiteren, noch gültigen Reisepass verfügt. Die im System gespeicherten Reisedaten belegten eine Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer im Schengenraum um 17 Tage.
Da der 32-Jährige keinen Grund für die Ausstellung des neuen Passes nennen konnte, besteht der Verdacht, dass er seine tatsächliche Aufenthaltsdauer verschleiern wollte.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein.
Im Anschluss setzten die Beamten der Person eine Frist Deutschland zu verlassen.
Weitere Informationen zum Entry-Exit-System (EES) stellt die Bundespolizei unter folgendem Link bereit:
https://bundespolizei.de/grenzkontrolle/entry-exit-system
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