Kulmbacher Motorradsternfahrt verbindet Verkehrsprävention und Festivalerlebnis

Kulmbach, den 23. April 2026. Wenn am kommenden Wochenende Tausende Motorradfans nach Kulmbach kommen, beginnt nicht nur die neue Motorradsaison – die Stadt verwandelt sich einmal mehr in einen Treffpunkt für Fahrspaß, Gemeinschaft und Verantwortung. Bereits zum 23. Mal verbindet die Kulmbacher Motorradsternfahrt gezielt Verkehrsprävention mit Festivalstimmung für die ganze Familie. Bei einem Medientermin im Bistro der Kulmbacher Brauerei gaben die Veranstalter gemeinsam mit der oberfränkischen Polizei und Vertretern von Stadt und Landkreis Kulmbach einen Ausblick auf das Großereignis. Für den neuen Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei AG ist die diesjährige Motorradsternfahrt eine Premiere. Mit Vorfreude blickt Christoph Ahlborn dem Wochenende entgegen: „Der Kulmbacher Motorradsternfahrt eilt ihr Ruf voraus. Umso mehr freue ich mich darauf, jetzt erstmals live zu erleben, wenn unsere Brauerei zum Festivalgelände wird und Tausende Biker, Familien und Gäste gemeinsam eine gute Zeit bei uns verbringen.“ Besonders dem Motorradkorso am Sonntag ab 12 Uhr und den Live-Musik-Acts am Samstagabend fiebert der Brauereichef entgegen. „Die Motorradsternfahrt zeigt, dass sich Fahrspaß, Sicherheit und Genuss nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen. Als Gastgeber wollen wir zeigen, dass Prävention auch richtig Spaß machen kann und als Festival für alle Generationen funktioniert.“ Gerade der Start in die Motorradsaison ist ein sensibler Moment – für Biker genauso wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Nach der Winterpause müssen sich Fahrpraxis, Reaktionsvermögen und Routinen oft erst wieder einspielen. Wie wichtig Prävention zu diesem Zeitpunkt ist, verdeutlicht der oberfränkische Polizeipräsident Armin Schmelzer anhand aktueller Unfallzahlen: Seit Jahresbeginn bis zum 31. März 2026 ereigneten sich in Oberfranken 29 Verkehrsunfälle mit Beteiligung eines Motorrads. Dabei wurden 14 Personen verletzt, drei davon schwer. Besonders tragisch: Drei junge Menschen verloren bereits ihr Leben. Der jüngste Vorfall ereignete sich im April. Vor wenigen Tagen übersah ein Autofahrer einen vorfahrtsberechtigten 24-jährigen Motorradfahrer, der schließlich seinen Verletzungen erlag. Um schwere Motorradunfälle zu verhindern, setzt die Polizei auf eine Kombination aus präventiven und repressiven Maßnahmen. Die inzwischen 23. Kulmbacher Motorradsternfahrt steht dabei für gelebte Verkehrssicherheitsarbeit. Das Event unter dem Motto „Ankommen statt umkommen“ hat für Schmelzer eine besondere Bedeutung: „In Kulmbach kommen wir gezielt mit Motorradfahrern ins Gespräch und erreichen gleichzeitig eine breite Zielgruppe – von Autofahrern über Fußgänger bis hin zu Familien und Kindern. Jedes geschärfte Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr kann den entscheidenden Unterschied machen!“ Der Polizeipräsident weist ausdrücklich darauf hin, dass es im Umfeld der Motorradsternfahrt zu verstärkten Fahrzeug- und Geschwindigkeitskontrollen kommt. Gleichzeitig appelliert Schmelzer an alle Biker: „Nur wer gut vorbereitet, achtsam und mit Vorsicht in die Motorradsaison startet, stellt damit die Weichen für eine unfallfreie Saison!“ Das heißt: Motorrad prüfen, Schutzkleidung checken und die eigene Fahrweise selbstkritisch einschätzen. Was rund um die Jahrtausendwende mit einer Idee begann, ist heute mit rund 35.000 Besuchern an zwei Tagen eines der größten Biker-Treffen Süddeutschlands. Stadt und Landkreis Kulmbach begleiten die Erfolgsgeschichte der Kulmbacher Motorradsternfahrt von Beginn an aktiv. Für den künftigen Kulmbacher Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack ist die Motorradsternfahrt ein Aushängeschild für die Stadt. Auch Klemens Angermann als Vertreter des Landkreises Kulmbach betont die positive Bedeutung des Großereignisses für die regionale Wirtschaft und den Tourismus. Somit ist die Kulmbacher Motorradsternfahrt eine Win-Win-Situation für Initiatoren und Veranstalter ebenso wie für die zahlreichen Gäste mit und ohne Motorrad. Bei kostenfreiem Eintritt erwartet Besucher am 25. und 26. April ein vielfältiges Programm mit Festivalcharakter auf dem Gelände der Kulmbacher Brauerei: Information und Prävention Motorrad-Skill-Parcours mit attraktiven Preisen, nachgestellte Unfallsituation, Mocktail-Stand Show und Action Motorrad-Akrobatik-Show der Polizei München, Trial-Vorführung des MSC Kasendorf, historische Polizei-Motorräder und -Pkw, Raritäten aus dem Fahrzeugmuseum Fichtelberg Mitmachangebote und Aktionen Reaktionstest, Rauschbrille, Fahrrad-, Motorrad-, Auto-  und Formel-1-Simulatoren, Santastic Tattoo, Charityaktion der Streetbunnycrew, Gewinnspiele Händlermeile und Probefahrten Aktuelle Modelle von Harley Davidson, Kawasaki, Ordnung Quad & Bike Münchberg, BMW Sperber und dem Autohaus Herold – teilweise zum Testen; Bekleidung, Ausrüstung und Zubehör unter anderem von Motorrad TAF, POLO Motorrad oder SHOEI; Mode und Lifestyle Kinder- und Verkehrsfrüherziehung Eigener Kinderbereich für Jungen und Mädchen zwischen drei und zehn Jahren mit Verkehrspuppenbühne, Blitzeraktion, Tretauto-Parcours, Kinderpolizeistation, Mini-Elektromotorräder-Parcours, Klötzlamobil, Bobbycars, Luftballontierchen, Riesen-Hüpfburg, Kinderkarussell und XXL-Memo-Wand Live-Musik und Moderation Die Toten Ärzte, Flashback, Bulletproof, Adrenalize, D.I.E.B.A.N.D und die Red River Band sorgen für Stimmung; Moderatoren von Rock Antenne Bayern führen durch das Programm Biergarten und Genussstände Vielfältige Auswahl an alkoholfreien Bierspezialitäten und Getränken sowie ein buntes Essensangebot – von Pizza, Pasta, Pulled Pork und Döner, über Bratwürste, Hähnchen, Currywurst, Pommes, Hot Dogs und Schnitzelbrötchen bis hin zu internationalen Spezialitäten, Flammkuchen, Crêpes, Kuchen, Softeis und Süßwaren. „Mit dem abwechslungsreichen Programm wollen wir Prävention erlebbar machen und gleichzeitig ein offenes, familienfreundliches Motorradfestival gestalten“, erläutert Projektleiter Alexander Elf, der bei der Kulmbacher Brauerei für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich ist. Zum Abschluss des Medientermins bedankt sich Christoph Ahlborn beim Organisationsteam, den Partnern im Bayerischen Innenministerium und bei der oberfränkischen Polizei, bei Stadt und Landkreis Kulmbach, den zahlreichen Helfern sowie allen Institutionen und Organisationen, die die Kulmbacher Motorradsternfahrt auch in diesem Jahr möglich machen: „Alle Beteiligten sind elektrisiert von diesem Biker-Treffen. Das zeigt: Gemeinsam geht mehr! Deshalb lade ich alle herzlich zur 23. Kulmbacher Motorradsternfahrt ein. Kommen Sie am Wochenende zu uns aufs Brauereigelände, informieren Sie sich, lassen Sie sich mitreißen, feiern Sie mit uns und gönnen Sie sich ganz bewusst ein paar Stunden Auszeit.“