Mann missachtet Rotlicht am Bahnübergang trotz Anwesenheit der Polizei
Heute Morgen gegen 07.00 Uhr musste eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei bei der Bestreifung des Bahnhofs Nortorf am Bahnübergang einschreiten.
Die Bundespolizisten beobachten dabei einen Mann, der trotz Rotlicht und sich senkender Schranken, noch über den Bahnübergang lief. Vor den geschlossenen Schranken und auf dem Bahnsteig befanden sich zahlreiche wartende Schüler und Reisende, die das Fehlverhalten des Mannes beobachteten.
Der Mann blieb mitten auf dem Bahnübergang stehen, schaute nach rechts und links und lief dann weiter.
Die Beamten schritten sofort ein und stellten den Mann zur Rede. Dieser gab an, seinen Zug noch erreichen zu wollen. Er hätte das Rotlicht zwar gesehen, aber er hätte ja nach rechts und links geschaut.
Die Beamten wiesen den 75-Jährigen auf die Lebensgefahr hin, in die er sich begeben hatte. Auch die Vorbildfunktion von Erwachsenen wurde angesprochen.
Während der polizeilichen Maßnahmen fuhr ein Güterzug von Neumünster nach Flensburg durch. Dieser stand nicht im Fahrplan, auf den sich nach polizeilicher Erfahrung im Nahbereich wohnende Anwohner oftmals berufen.
Ihn erwartet jetzt ein Bußgeld von bis zu 350,- Euro.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Überqueren sie einen Bahnübergang nur, wenn dieser frei befahrbar ist, kein Lichtzeichen leuchtet oder sich die Schranken senken "Sollten Sie noch schnell rüber wollen, so spielen Sie mit Ihrem Leben".
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