BPOL NRW: Reisende mit gefälschten Dokumenten auf der Autobahn 3 unterwegs
Am frühen Donnerstagmorgen, 23. April 2026, kontrollierte die Bundespolizei auf der Autobahn 3 am Rastplatz Knauheide zwei Chinesen in einem in Ungarn zugelassenen Personenkraftwagen bei der Einreise aus den Niederlanden. Zur Kontrolle legte der 40-jährige Fahrer eine totalgefälschte slowakische Identitätskarte und einen totalgefälschten slowakischen Führerschein vor. Der 38-jährige Beifahrer wies sich ebenfalls mit einer totalgefälschten slowakischen Identitätskarte aus. Im mitgeführten Gepäck des Fahrers konnten der originale chinesische Reisepass sowie ein gültiger ungarischer Aufenthaltstitel aufgefunden werden. Zudem wurde ein griffbereites Teppichmesser festgestellt. Bei der Durchsuchung des Rucksacks des Beifahrers wurde ein Glas mit 3,5 Gramm netto Marihuana aufgefunden. Die Bundespolizei erhob eine Sicherheitsleistung in Höhe von 700 EUR. Zudem wurden 150 Euro Polizeikosten einbehalten. Die gefälschten Dokumente, das Teppichmesser sowie die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz wurden die Personen in die Niederlande zurückgewiesen und an die niederländischen Behörden übergeben. Die Bundespolizei erließ gegen beide Personen ein Einreise- und Aufenthaltsverbot.
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