Tatverdächtige zu einem Brand ermittelt – gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei
Einen Erfolg in Brandermittlungen können Staatsanwaltschaft und Polizei bekannt geben. Bereits Anfang März 2026 kam es zu einem Brand in Brome. Auf einem Betriebsgelände an der Bahnhofstraße gerieten über 200 Tonnen Nutzhanf in Brand. Hierbei geriet auch ein Teil der Lagerhalle mit 850 Tonnen Braugerste, 65 Tonnen Dünger und weitere 200 Tonnen Hanfstroh in Mitleidenschaft. Allein dieser Schaden wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Polizei berichtete hier https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/6227403 (bitte beachten, bei der in der PM vom 03.03.2026 genannten Schadenssumme handelt es sich um eine erste Schätzung).
Die Ermittlungen zu dem Brandausbruch übernahm der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn. Im Rahmen dieser intensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, zwei Tatverdächtige zu ermitteln. Es handelt sich um zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren. Am 21.04.2026 vollstreckten Polizeibeamte richterlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse parallel an den Wohnanschriften der beiden Tatverdächtigen. In anschließenden Vernehmungen räumten sie die vorgeworfene Tat sowie weitere Brandstiftungen im Landkreis Gifhorn ein. Darunter das Entzünden einer Wiesenfläche im September 2025 sowie das Inbrandsetzen von zwei mobilen Jagdkanzeln im Oktober 2025 in Isenbüttel.
Die beiden Heranwachsenden wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am 21.04.2026 in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen werden durch den Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft fortgeführt. Presseanfragen werden ausschließlich durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Braunschweig beantwortet.
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Christoph Nowak