Stau für die Küken: Autobahnsperrung für Rettung von Entenfamilie

Ein weiterer Medieninhalt (lei) "Danke für Ihre Geduld - auch wenn Stillstand im Feierabendverkehr besonders schwerfällt. In diesem Fall hat sich das Warten jedoch gelohnt, denn es ging um das Leben einer kleinen Entenfamilie", erklärte die Polizei am Donnerstagnachmittag mit Blick auf eine ungewöhnliche Sperrung der Autobahn 66. Gegen 16.30 Uhr war die Entenfamilie zwischen der Anschlussstelle Langenselbold und dem Langenselbolder Dreieck gemeldet worden. Eine zunächst eingesetzte Funkstreife konnte vor Ort keine Tiere feststellen. Kurz darauf verdichteten sich jedoch die Hinweise im Dickicht: Die Entenküken hielten sich im dicht bewachsenen Mittelschutzstreifen auf. Um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu retten, wurden beide Fahrtrichtungen der Autobahn vorübergehend gesperrt. Im Zusammenspiel eines aufmerksamen Bürgers, zweier Funkstreifen sowie der Feuerwehr Langenselbold gelang es schließlich, alle zehn Küken unverletzt einzufangen. Das Muttertier flog zuvor offenbar davon und wurde im weiteren Verlauf nicht mehr gesichtet. Die Küken wurden anschließend in ein Wildtierzentrum gebracht, wo sie nun versorgt werden. Nach rund 30 Minuten war die Autobahn wieder frei - und die kleinsten Verkehrsteilnehmer der A66 in Sicherheit. Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309 Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de