2,41 Promille: Betrunkener Busfahrer musste Führerschein abgeben
(lei) Für Berufskraftfahrer kann die Sicherstellung des Führerscheins sofortige praktische Konsequenzen haben. Am Freitagabend musste ein 57-jähriger Busfahrer genau diese Erfahrung machen, als Polizeibeamte ihn stoppten und das Dokument sicherstellten. Anlass war die deutliche Alkoholisierung des Fahrers: Ein Atemalkoholtest hatte nämlich einen Wert von 2,41 Promille ergeben. Ausgangspunkt des polizeilichen Einschreitens war die Mitteilung eines Fahrgastes, der zuvor Alkoholgeruch bei ihm wahrgenommen hatte. Kurz darauf traf eine Polizeistreife den betrunkenen Busfahrer am Hauptbahnhof an, woraufhin nicht nur seine Schicht beendet war, sondern auch eine Blutentnahme auf dem Polizeirevier und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Verdachts der Trunkenheit im Verkehr folgten. Darüberhinaus könnten auch arbeitsrechtliche Konsequenzen auf ihn zukommen.
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