Geldübergabe nach Schockanruf in Regensburg
REGENSBURG. Am Donnerstag, den 23.04.2026 kam es im Bereich Am Mühlbach in Regensburg zu einem Callcenterbetrug, bei dem eine Seniorin geschädigt wurde. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt und sucht Zeugen.
Im Laufe des Tages erhielt die Geschädigte einen Anruf durch bislang unbekannte Täter. In der Folge übergab sie an ihrer Wohnanschrift, zwischen 13.45 Uhr und 14.00 Uhr, Schmuck und Bargeld im Gesamtwert eines mittleren 5-stelligen Betrages an einen bislang unbekannten Abholer.
Der Abholer wird als max. 30-jährig und ca. 170 cm groß beschrieben. Er trug ein graues Hemd, eine Anzughose und führte einen Rucksack mit sich. Nach der Übergabe entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die im genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Angaben zu dem beschriebenen Mann machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.
Die Polizei warnt vor dieser Art von Betrug, bei dem Kriminelle sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgeben, um ältere Menschen um ihr Geld zu bringen:
Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereitzulegen oder an Abholer zu übergeben.
Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
Die Täter können mittels Call-ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!