Mit Wasserpistole und Laser gedroht – Fake-Fluganbieter – Umweltdelikt

Weil sie ihn angeblich geärgert haben, hat ein 39-jähriger Mann am Sonntagabend mit einer Wasserkugel-Maschinenpistole und einem Laserpointer auf zwei 15-jährige Jugendliche gezielt. Die riefen kurz nach 20 Uhr die Polizei, weil jemand ein Gewehr auf sie gerichtet habe, als sie die Mittlere Brücke überquerten. Die Jugendlichen hatten, wie sich herausstellte, ebenfalls eine Wasserpistole dabei. Die Polizeibeamten fanden bei dem 39-Jährigen eine Wasserkugel-Maschinenpistole samt Wasserkugeln sowie einen Laserpointer. Die Pistole ist optisch deutlich von echten Waffen zu unterscheiden. Die Polizei stellte alles sicher und schrieb eine Anzeige wegen Bedrohung gegen den 39-Jährigen. Eine 47-jährige Altenaerin ist möglicherweise auf einen Fake-Fluganbieter hereingefallen. Anfang diesen Monats hatte sie online nach Flügen gesucht. Sie stieß auf einen Anbieter, buchte und überwies Geld auf das Konto einer Privatperson in Spanien. Seitdem hörte sie jedoch nichts von dem Anbieter. Sie geht nun von einem Betrug aus und erstattete deshalb Anzeige. Die Polizeibeamten rieten ihr, zu versuchen, die Überweisung über die Bank rückgängig zu machen, und nahmen eine Anzeige entgegen. Wie bei allen Online-Käufen, sollten sich Nutzer Webseiten und Anbieter sehr genau anschauen. Künstliche Intelligenz macht den Nachbau professionell aussehender Shops inzwischen so einfach, dass sie kaum von echten Webseiten zu unterscheiden sind. Extrem niedrige Preise, widersprüchliche Angaben im Impressum oder fehlende Zahlungsarten, die immer nur zur Vorkasse per Überweisung führen, sollten misstrauisch machen. Wegen eines starken Geruchs nach Benzin rückten Feuerwehr und Polizei am Sonntagmorgen zum Kohlhagener Weg aus. Zwei Männer (20 und 36) hatten ein Fahrzeug repariert. In dem Haus und aus einem Kanal stank es stark nach Treibstoff. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Entlüftung des Hauses. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts einer Gewässerverunreinigung. (cris) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de