Bundespolizeidirektion München: 19-Jährige mutmaßlich von Betrunkenem sexuell belästigt / Bundespolizei ermittelt nach unsittlichem Übergriff am Rosenheimer Bahnhof

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen 46-Jährigen, dem vorgeworfen wird, am Sonntag (26. April) eine junge Frau am Bahnhof in Rosenheim sexuell belästigt zu haben. Der alkoholisierte Mann wurde vorläufig festgenommen. Einem Zeugenhinweis zufolge soll sich der aufdringliche Betrunkene über eine 19-Jährige, die auf einer Wartebank saß, gelegt und diese am Gesäß und an den Oberschenkeln angefasst haben. Die Bundespolizisten trafen den ihnen beschriebenen Mann wenig später in der Bahnhofshalle an. Er musste die Beamten zur örtlichen Dienststelle begleiten. Wie sich herausstellte, war der ungarische Staatsangehörige, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, erst fünf Tage zuvor am Münchner Ostbahnhof wegen einer offenkundigen exhibitionistischen Handlung aufgefallen und angezeigt worden. Auf den Vorwurf angesprochen, eine junge Frau unsittlich berührt zu haben, zog er es vor, keine Angaben zu machen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von rund zwei Promille. Der Ungar verhielt sich den Beamten gegenüber im weiteren Verlauf zusehends unkooperativer. Er wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. Für den Bahnhofsbereich erhielt er von der Bundespolizei einen Platzverweis. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: +49 8031 8026-2200 Fax: +49 30 204561-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .