Sondereinsatz „sicher.mobil.leben“

Im Rahmen des landesweiten Sondereinsatzes "sicher.mobil.leben" führte die Polizei im Kreis Unna am Einsatztag in der Zeit von 07:00 bis 15:00 Uhr umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Schwerpunkte lagen an Schulzentren sowie in Fußgängerzonen. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt: Insgesamt 197 Geschwindigkeitsverstöße (davon 152 ohne klassisches Herauswinken), 18 Verstöße im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen (u. a. verbotene Verkehrsflächen, Nutzung zu zweit von E-Scootern) sowie 14 Verstöße durch Radfahrende (u. a. überhöhte Geschwindigkeit, Handy-Nutzung, Befahren von Fußgängerzonen). Hinzu kamen 19 weitere Verstöße, etwa beim Abbiegen oder gegen die Gurtpflicht. Zudem wurden Strafanzeigen wegen fehlenden Pflichtversicherungsschutzes, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter dem Einfluss von THC erstattet. Besonders auffällig war ein 14-jähriger Fahrer eines manipulierten Elektrokleinstfahrzeugs, der mit 40 km/h unterwegs war. In einem weiteren Fall zeigte ein Fahrer eines E-Scooters deutliche körperliche Auffälligkeiten; ein freiwilliger Drogenvortest verlief positiv auf THC sodass anschließend die Entnahme einer Blutprobe folgte. Die Maßnahmen wurden von vielen Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich begrüßt. Sie berichteten von gefährlichen Situationen und Beinaheunfällen, insbesondere mit Fahrrad- und Elektrokleinstfahrzeugfahrenden in Fußgängerzonen. Begleitend führte die Verkehrssicherheitsberatung in der Fußgängerzone Unna präventive Maßnahmen durch. In verkehrsdidaktischen Gesprächen wurden Fahrrad- und Elektrokleinstfahrzeug-Fahrende für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert. Redaktionelle Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Unna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kira Linnenbrink Telefon: 02303-921 1154 E-Mail: pressestelle.unna@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürodienstzeiten: Kreispolizeibehörde Unna Leitstelle Telefon: 02303-921 3535 Fax: 02303-921 3599 E-Mail: poststelle.unna@polizei.nrw.de