BPOLI PW – GdpD POM: Haftbefehle in Linken vollstreckt

Ein 54- jähriger Pole wurde gestern Vormittag in Linken im Rahmen der Einreisekontrolle als Beifahrer in einem Pkw mit deutscher Zulassung festgestellt und kontrolliert. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung zur Festnahme/Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Cottbus wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung. Der Mann zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 600,00 EUR sowie Verfahrenskosten in Höhe von 98,50 EUR. Damit konnte er eine 20- tägige Restersatzfreiheitsstrafe abwenden. Weiterhin besteht zur Person eine Ausschreibung zur Strafvollstreckung/ Vermögensabschöpfung durch die Staatsanwaltschaft Cottbus. Aufgrund eines bestehenden Strafbefehls des Amtsgerichtes Cottbus ist die Einziehung/Forderung in Höhe von 6281,00 EUR durch Wegnahme von Geld und werthaltigen Gegenständen gem. § 459G ABS. 3 I.V.M. § 131 ABS. 1 STPO zu vereinnahmen. Eine Vermögensabschöpfung gem. Beschluss konnte wegen fehlender Vermögenswerte nicht realisiert werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen Uhr wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Am Abend wurde in Linken ein 35- jähriger Pole festgestellt und polizeilich kontrolliert. Eine fahndungsmäßige Überprüfung der Person ergab eine Ausschreibung zur Festnahme/ Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Verbotenen Kraftfahrzeugrennen. Hier waren eine Geldstrafe in Höhe von 3000,00 EUR sowie Verfahrenskosten in Höhe von 1147,00 EUR (gesamt 4147 EUR) zu bezahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen zu verbüßen. Der Mann zahlte die geforderten Geldbeträge und konnte seine Reise fortsetzen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Igor Weber Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100 Mobil: 0172-511 0961 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .