Polizei Bielefeld zieht Bilanz des Aktionstags „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“

KK/ Bielefeld /Stadtgebiet - Am Dienstag, den 28.04.2026 fand der bundesweite Aktionstag "sicher.mobil.leben - Zweiräder im Blick" statt. Die Polizei Bielefeld hat sich direktionsübergreifend daran beteiligt und zieht ein positives Fazit. Insgesamt wurden 128 Fahrzeuge kontrolliert. Darunter waren 21 Fahrräder, 30 Elektrokleinstfahrzeuge (eScooter) und 4 Kräder. Darüber hinaus wurden 83 andere Fahrzeuge (Pkw und Lkw) angehalten und kontrolliert. Insgesamt wurden 74 Verwarnungsgelder erhoben und es mussten 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie 5 Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie ein Verstoß gegen das Umweltgesetz gefertigt werden. An der Unfallhäufungsstelle Lipper Hellweg / Oerlinghauser Straße wurden Verkehrsteilnehmende für die dortige Verkehrssituation sensibilisiert, da der Radweg an der Oerlinghausener Straße für beide Fahrtrichtungen freigegeben ist. Hier besteht ein hohes Kollisionspotential zwischen den aus dem Lipper Hellweg kommenden Kraftfahrzeugen und den auf der Oerlinghauser Straße fahrenden Radfahrenden. Regelmäßig kommt es an dieser Stelle zu Verstößen gegen die Vorfahrtregelung und damit verbunden zu einer Gefährdung von Radfahrenden, da der vorgeschriebene Halt an der Haltelinie missachtet wird. Weitere Kontrollen fanden an der Wilhelmstraße statt. Sowohl Pkw-Fahrende als auch Radfahrende wurden auf das dortige Einfahrtverbot in die Fußgängerzone aufmerksam gemacht und daran erinnert, dass dieser Bereich ausschließlich den Fußgängern vorbehalten ist. Das Befahren mit Fahrzeugen aller Art ist an dieser Stelle verboten. An der Unfallhäufungsstelle Schloßhofstraße / Voltmannstraße sprachen die Polizeibeamten gezielt Radfahrende an, um über das sichere Befahren von Kreisverkehren aufzuklären, da der Fahrrad-Schutzstreifen vor dem Kreisverkehr endet und erst nach dem Kreisverkehr fortgeführt wird. Bei Rückstau haben sich Radfahrende in die Schlange der Wartenden einzuordnen und dürfen sich nicht durch die wartenden Fahrzeuge durchschlängeln. Gerade bei der Ein- und Ausfahrt in und aus Kreisverkehren kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, da sich Radfahrende im "toten Winkel" befinden können. Ein 22-jähriger Bielefelder musste sich ebenfalls einer Kontrolle an der Voltmannstraße unterziehen, da er mit seinem Krad den dortigen Seitenstreifen, der für Radfahrer freigegeben ist, zum zügigen Überholen des Rückstaus nutzte. Er zeigte sich bei der Kontrolle einsichtig, erkannte jedoch erst nach Erläuterung durch die Polizeibeamten, welche gefährlichen Situationen für ihn hätten entstehen können. Darüber hinaus lag der Fokus auf der Benutzung von Elektrokleinstfahrzeugen (eScooter). Auch hierbei wurden eScooter Fahrende zur verkehrssicheren Teilnahme am Straßenverkehr ermahnt. Dabei stellten die verbotene Nutzung des Gehwegs und die ebenfalls verbotene Beförderung zu Zweit auf einem eScooter einen Schwerpunkt dar. Erfreulicherweise konnten an diesem Aktionstag keine Ablenkungsverstöße durch eine Smartphone Benutzung bei Radfahrenden festgestellt werden. Die Polizei Bielefeld wird in ihrer Verkehrssicherheitsarbeit auch weiterhin den Fokus auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden sowie den rücksichtsvollen Umgang aller Verkehrsteilnehmenden untereinander legen. Immer mit dem Ziel: #gemeinsam #sicher. Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizeipräsidium Bielefeld Leitungsstab/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kurt-Schumacher-Straße 46 33615 Bielefeld Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3020 Katja Küster (KK), Tel. 0521/545-3195 Sarah Siedschlag (SI), Tel. 0521/545-3021 Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022 Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023 Fabian Rickel (FR), Tel. 0521/545-3024 Caroline Steffen (CS), Tel. 0521/545-3026 Lukas Reker (LR), Tel. 0521/545-3222 E-Mail: pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0