Verfolgungsfahrt auf der A 2 – Polizei sucht gefährdete Fahrer

Nachdem ein 24-jähriger Mann am Dienstagabend (28.04., 21:15 Uhr) auf der Autobahn 2 in Richtung Hannover vor einer Streife des Zolls geflüchtet ist, ist die Polizei auf der Suche nach Fahrzeugführern, die durch die riskante Fahrt gefährdet worden sind. Aufgefallen war der 24-Jährige den Zollbeamten auf Höhe des Rastplatzes Resser Mark, weil der Unterboden seines BMWs herunterhing und auf der Fahrbahn Funken sprühte. Als die Beamten daraufhin eine Verkehrskontrolle durchführen wollten und sich mit dem Streifenwagen dem Fahrzeug näherten, beschleunigte der Fahrer und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Während seiner Flucht auf der A2 in Richtung Hannover überholte er mehrere Verkehrsteilnehmer über den Seitenstreifen und wechselte bei einer Geschwindigkeit von bis zu 230 km/h mehrmals die Fahrspuren. Andere Verkehrsteilnehmer mussten ausweichen und extrem abbremsen, um Kollisionen zu vermeiden. Am Autobahnkreuz Recklinghausen wechselte der Fahrer auf die A43 in Fahrtrichtung Münster und hielt schließlich auf der Parallelfahrbahn an. Die zur Unterstützung gerufenen Polizisten leiteten den BMW gemeinsam mit den Zollbeamten auf den Rastplatz Hohenhorst und kontrollierten die beiden Insassen und den Pkw. Dabei fanden sie diverse mutmaßlich unversteuerte E-Zigaretten auf. Die Polizisten stellten den Führerschein des 24-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Das Steuervergehen wird durch den Zoll bearbeitet. Nach bisherigen Erkenntnissen ist keine Person zu Schaden gekommen. Dennoch bittet die Polizei Fahrzeugführer, die durch den Fahrer gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden. Kontakt für Medienvertreter: Polizei Münster Telefon: 0251 275-1010 E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de