Rösrath – Mehrere Geschädigte nach Einsatz in Discounter vor drei Wochen gesucht

Das Kriminalkommissariat 3 in Overath führt aktuell ein Ermittlungsverfahren gegen einen jugendlichen Beschuldigten wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Am Samstag vor rund drei Wochen (11.04.), gegen 20:00 Uhr, ist es in einem Discounter in der Kölner Straße in Rösrath zu einem größeren Einsatz gekommen. Bei der Einsatzlage mit dem Stichwort "Gasaustritt" waren neben Kräften der Polizeiwache Overath die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rösrath sowie der Rettungsdienst eingesetzt. Aufgrund des vermuteten Gasaustrittes lag der Fokus der polizeilichen Erstmaßnahmen auf der Gefahrenabwehr und Evakuierung der Kunden im Discounter. Infolgedessen unterblieb die Identitätsfeststellung der durch Atemwegs- und Augenreizungen betroffenen Geschädigten, welche unmittelbar der medizinischen Erstversorgung zugeführt und teilweise in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden. Erst im Nachgang stellte sich heraus, dass ein Jugendlicher mittels eines Reizstoffsprühgerätes Pfefferspray in die Auslagen des Verkaufsraums gesprüht und durch das Freisetzen des Reizstoffes eine bislang unbekannte Anzahl an Kunden verletzt hat. Zur Identifizierung der Geschädigten und auch zur Sicherung etwaiger zivilrechtlicher Ansprüche ist die Ermittlung der Personalien zwingend erforderlich. Potenzielle Geschädigte bzw. Zeugen werden deswegen gebeten, sich an das zuständige Kriminalkommissariat 3 in Overath zu wenden, entweder persönlich oder unter der Rufnummer 02202 205-0. (ct) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis Pressestelle Telefon: 02202 205 120 E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de