BPOL NRW: Fahndungserfolg: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
Am Abend des 29. Aprils vollstreckte die Bundespolizei mehrere Haftbefehle. Unter anderem in Hagen und Bochum.
Gegen 22:05 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Hagen einen 25-jährigen Mann. Da er sich nicht ausweisen konnte, begleitete er die Uniformierten zur Dienststelle. Dort wurde seine Identität mittels Fingerabdruckscan zweifelsfrei festgestellt. Die Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main hatte einen Haftbefehl wegen unerlaubten Aufenthalts erlassen. Der Syrer sollte 30 Tagessätze zu je 15 Euro zahlen (ersatzweise 15 Tage Haft). Die Beamten eröffneten dem Verurteilten den Haftbefehl und nahmen ihn fest.
Nach einem Telefonat mit einem Bekannten erklärte dieser sich bereit, die geforderte Geldsumme von 450 Euro zu zahlen. Nachdem der 19-Jährige in den Diensträumen am Hagener Hauptbahnhof erschienen war, stellten die Polizisten eine Quittung aus und entließen den Wohnungslosen.
Kurze Zeit später, gegen 22:15 Uhr, kontrollierten Bochumer Bundespolizisten einen deutschen Staatsbürger. Der 29-Jährige machte gegenüber den Bundespolizisten keine Angaben, weshalb ihn die Einsatzkräfte der Dienststelle am Hauptbahnhof zuführten. Nach der Überprüfung seiner Fingerabdrücke stellten die Polizisten einen Haftbefehl wegen Beleidigung fest. Das Amtsgericht Vaihingen an der Enz hatte den Wohnungslosen im Februar 2026 verurteilt, weshalb die Staatsanwaltschaft Heilbronn nach ihm suchte.
Die Bundespolizisten nahmen den gebürtigen Kölner fest. Da er angab, die Geldstrafe von 1.684,50 Euro (inklusive Kosten) nicht bezahlen zu können, brachten die Bundespolizisten den Verurteilten in eine JVA.
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