BPOLI MD: 38-Jähriger beleidigt, missachtet Hausverbot und greift an
Am Mittwoch, den 29. April 2026 beleidigte ein 38-Jähriger im
Hauptbahnhof Halle (Saale) um 17:15 Uhr einen 30-jährigen tadschikischen Staatsangehörigen mit ehrverletzenden Worten. Unter anderem für dieses Handeln erhielt er von der dortigen DB Sicherheit ein Hausverbot den Hauptbahnhof Halle (Saale) betreffend und eine Strafanzeige wegen Beleidigung seitens der Bundespolizei. Um 18:02 Uhr beleidigte selbiger Mann die Mitarbeiter der DB Information. Kräfte der Bahnsicherheit wurden hinzugezogen. Diese forderten den 38-Jährigen auf, den Bahnhof zu verlassen. Der Aufforderung kam der Deutsche nach. Auf dem Bahnhofsvorplatz folgten nun Beleidigungen in Richtung des 27-jährigen Sicherheitsmitarbeiters. Zudem kam er diesem immer wieder sehr nah und bedrängte ihn. Jener Mitarbeiter stieß den Mann von sich, um Abstand zu gewinnen. Unvermittelt versuchte der
38-Jährige die Sicherheitskraft anzugreifen. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Zudem versuchte er den Bahnmitarbeiter zu treten und zu bespucken. Das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) wurde telefonisch kontaktiert. Eine verständigte Streife begab sich umgehend zum Bahnhofsvorplatz und nahm sich dem Sachverhalt an. Es erfolgte die Mitnahme des Tatverdächtigen in die Dienststelle der Beamten. Bei der sich anschließenden Durchsuchung stellten die Bundespolizisten ein Einhandmesser in seiner linken Hosentasche fest und dieses im
Weiteren sicher. Ein durchgeführter Atemalkoholtest brachte einen Wert von 2,20 Promille. Bei dem Angriff verletzte sich der junge Mitarbeiter der DB Sicherheit. Er erlitt eine leichte Schürfwunde am Ellenbogen und einen schmerzenden sowie geschwollenen Finger seiner linken Hand. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 38-Jährigen eingeleitet.
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