Rheinhausen: Schwerpunktkontrolle – Polizei und Stadt nehmen Temposünder ins Visier
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Bilanz der Polizei: Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer. Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige Atemalkoholtests durch.
Die Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg stellte insgesamt 295 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251 Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren eingeleitet.
Besonders auffällig war ein Autofahrer, der mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.
Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.
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