Mehr Zivilcourage im Alltag: Polizei Mönchengladbach und NEW AG starten gemeinsame Kampagne im Busverkehr

Ein weiterer Medieninhalt Mehr Aufmerksamkeit, mehr Mut zum Hinsehen, mehr Sicherheit im Alltag: Mit einer gemeinsamen Kampagne setzen die Polizei Mönchengladbach und die NEW ein sichtbares Zeichen für Zivilcourage im öffentlichen Raum. Hintergrund sind steigende Fallzahlen insbesondere im Bereich der Gewaltkriminalität sowie ein wachsendes Unsicherheitsgefühl in Teilen der Bevölkerung. Viele Menschen sind unsicher, wie sie sich in kritischen Situationen richtig verhalten sollen - und ob sie überhaupt eingreifen können, ohne sich selbst zu gefährden. Genau hier setzten Polizei und NEW an: Von Mai bis Oktober sind sechs Busse im Stadtgebiet unterwegs, die mit den wichtigsten Grundregeln der Zivilcourage gestaltet sind. Ergänzend werden die Inhalte auch auf den Monitoren in den Fahrzeugen ausgespielt, sodass sowohl Passantinnen und Passanten als auch Fahrgäste erreicht werden. Die Kampagne orientiert sich an bewährten Präventionsansätzen und vermittelt klare, leicht verständliche Handlungsempfehlungen: Hilf, aber bring dich nicht in Gefahr Wähle den Notruf 110 Bitte andere um Unterstützung Präge dir Tätermerkmale ein Kümmere dich um Opfer Sage als Zeugin oder Zeuge aus Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und aufzuzeigen: Zivilcourage beginnt oft schon im Kleinen - und jeder kann einen Beitrag leisten, ohne sich selbst zu gefährden. Möglich wird die Kampagne durch die Unterstützung der NEW, die die Busse sowie die digitalen Flächen im ÖPNV zur Verfügung stellt. Polizei und NEW verfolgen dabei ein gemeinsames Ziel: die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu stärken und die Menschen in Mönchengladbach zu ermutigen, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Am 24. April präsentierte der Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv, Wolfgang Opdenbusch dem Polizeipräsidenten Stephan Zenker sowie Kriminaldirektor Guido Henn, dem Leiter der Kriminalpolizei, das Layout der Busse, die fortan im Stadtgebiet unterwegs sein werden. Ebenfalls vor Ort waren Hauptkommissar Thomas Wilms und seine Kollegin Kira Königs vom Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz, die das gemeinsame Projekt in den letzten Wochen koordiniert und vorangetrieben hatten. Unter dem Motto "Sechs Busse - sechs Regeln - sechs Monate" ist die Aktion ab dem 1. Mai im gesamten Stadtgebiet präsent. Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizei Mönchengladbach Pressestelle Telefon: 02161 29-10222 E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de