Medieninformation der Polizei München vom 03.05.2026
659. Fahndungserfolg zur Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Tötungsdelikt, Festnahme eines Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt
-siehe Medieninformation vom 01.05.2026, Nr. 647
-siehe Medieninformation vom 03.05.2026, Nr. 649
Wie bereits berichtet kam es am Freitag, 01.05.2026, gegen 03:00 Uhr, in der Ludwigsvorstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 43-Jährigen mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Er wies mehrere Wunden auf, die durch spitze Gewalteinwirkung verursacht worden waren.
Der 43-Jährige befindet sich seitdem in einem Krankenhaus und ist aktuell nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Verletzungen waren im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer bislang unbekannten männlichen Person zugefügt worden.
Umgehend übernahm das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) der Münchner Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.
Im Rahmen dieser Ermittlungen konnten unter anderem durch die im südlichen Bahnhofsviertel aufgestellten Videotürme der Münchner Polizei und weitere Überwachungskameras Fotos eines bis dato unbekannten Täters gesichert werden.
Mit den dadurch erlangten Fotos hat die Staatsanwaltschaft München I am Samstag, 02.05.2026, einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beantragt, der durch das Amtsgericht München erlassen wurde.
Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung gingen mehrere Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen beim Polizeipräsidium München ein.
Zeitgleich stellte sich ein 38-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Unterkunft in München bei einer Polizeidienststelle und gab an, der Gesuchte zu sein.
Der Tatverdächtige wurde daher vorläufig festgenommen
Das Polizeipräsidium München bedankt sich bei der Bevölkerung und den Medien für die Mithilfe und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung.