Diebe und Betrüger
Zwischen Samstag, 20 Uhr, und Sonntag, 18.45 Uhr, wurde an Rückseite des Sauerlandparks ein Münzautomat aufgebrochen. In dem Gerät befand sich keine Geldkassette, so dass der Täter keine Beute machte, sondern nur den Schaden hinterließ.
Eine 71-jährige Frau wurde am Samstagmorgen beim Einkaufen am Hadamareplatz bestohlen. Gegen 10.30 Uhr wollte sie Ware in einem Modegeschäft bezahlen und stellte fest, dass ihre Geldbörse nicht mehr da war. Die steckte nach Angaben der Seniorin in der Handtasche, die auf ihrem Rollator lag. Die Bestohlene berichtete, dass eine ganze Zeit eine kleinere Frau neben ihr hergelaufen sei. Die Polizei warnt weiter dringend vor Taschendieben, die in Geschäften nach ihren meist älteren Opfern Ausschau halten. Wertsachen sollten möglichst dicht am Körper getragen werden.
Unbekannte haben am Donnerstag zwischen 10.50 und 11.15 Uhr gewaltsam eine Terrassentür des Seniorenzentrums an der Parkstraße beschädigt. Gestohlen wurde jedoch offenbar nichts.
In der vergangenen Woche häuften sich wieder einmal Anrufe falscher Polizeibeamter in Hemer. Mehrere Betroffene erstatteten Anzeige bei der echten Polizei. Sie kannten die Betrugsmasche, so dass kein Schaden entstand. Die Polizei warnt weiter vor dieser Art von Anrufen. In den meisten Fällen erzählen die Betrüger eine Lügengeschichte über Einbrüche in der Umgebung und festgenommene Einbrecher. Bei denen wurde angeblich ein Zettel gefunden, auf dem auch der Name der Angerufenen stehe. Unweigerlich folgt die Frage nach vorhandenen Wertsachen, die dann in "sichere Verwahrung" genommen werden sollen. Die echte Polizei rät bei solchen Anrufen: Einfach auflegen! Erst gar nicht in ein Gespräch verwickeln lassen!
Ein 26-jähriger Hemeraner hat online einen Schminktisch angeboten und nun eine vierstellige Summe weniger auf dem Konto. Wie er am Sonntag der Polizei berichtete, bot der 26-Jährige den Schminktisch in einem Kleinanzeigen-Markt an. Eine Interessentin meldete sich und schickte ihm einen Link, über den Kauf abgewickelt werden sollte. Unter dem Link öffnete sich ein Formular, in dem der Hemeraner seine Daten eingab. Als er in sein Online-Konto wechselte, stellte er fest, dass ihm kein Geld überwiesen, sondern im Gegenteil Geld abgebucht wurde.
Die Polizei warnt immer wieder davor, übersandten Links oder QR-Codes zu folgen. Betrüger bauen oft genug echte Bank-Seiten täuschend echt nach. Wer seine Zugangsdaten dort eingibt, liefert sie Betrügern frei Haus. Für diese Art von Betrug hat sich der Begriff "Phishing" eingebürgert. (cris)
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