Festnahme eines Einbrechers mit einem Hang zu Mülltonnen

Lfd. Nr.: 0356 Am frühen Montagmorgen (04. Mai) meldete eine Anwohnerin einen Einbruch in einen Hinterhof in der Arndtstraße im Dortmunder Kaiserviertel. Der Täter sei mit einem Fahrrad flüchtig. Gegen 03:05 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Polizei ein und nur wenige Minuten später traf der erste Streifenwagen am Tatort ein. Mitten auf der Fahrbahn der Arndtstraße begegnete das Streifenteam dem Flüchtigen auf dem Fahrrad. Der Aufforderung "STOPP POLIZEI" kam er nicht nach und fuhr weiter in Richtung Hohenzollernstraße. Von dort bog er im weiteren Verlauf in die Kaiserstraße Richtung Heiliger Weg. Auf Höhe des Parkplatzes des Landgerichts Dortmund kollidierte er mit einer Mülltonne, stürzte und ließ er das Fahrrad liegen. Die Flucht ging zu Fuß weiter. Er kletterte über das Einfahrtstor zum Innenhof des Landgerichtes und verschwand im Innenhof. Nachdem ihm eine Mülltonne beinahe die Flucht vermasselt hatte, dachte er sich wohl, dass eine Mülltonne vielleicht auch die Lösung seines Problemchens mit der Polizei sein könnte. Dementsprechend stieg er in eine Mülltonne des Landgerichts und versteckte sich in selbiger. Trotz seines kreativen Versuchs, sich vor der Polizei zu verstecken, dauerte es nur ein paar Minuten, bis ihn die Polizeibeamten aufspürten. Neben dem Tatverdächtigen, einem 38-jährigen Marokkaner ohne festen Wohnsitz, fanden die Beamten auch Diebesgut in der Mülltonne. Es folgte die vorläufige Festnahme des 38-Jährigen sowie die Sicherstellung von Bargeld, einem Mobiltelefon und einem Fahrrad. Der Tatverdächtige wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen. Während der Sachverhaltsaufnahme stellte sich zudem heraus, dass er bereits polizeilich bekannt ist und keine gültige Aufenthaltserlaubnis vorlag. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen und einer Übernachtung im Polizeigewahrsam, wurde der 38-Jährige wieder entlassen. Das Diebesgut konnte noch keinem Tatort beziehungsweise Besitzer zugeordnet werden. Die Ermittlungen dauern an. Es wurden Anzeigen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls (in zwei Fällen) und unerlaubten Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland gefertigt. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Steffen Korthoff Telefon: 0231-132-1035 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de