Seniorin wird Opfer eines Trickbetrugs – Polizei sucht Zeugen

(mh) Eine Seniorin ist an der Bruchstraße in Lichtenau-Kleinenberg Opfer eines Trickbetrugs geworden. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt gleichzeitig vor der Betrugsmasche. Die 85-jährige Frau saß gegen 16 Uhr auf einem Stuhl vor ihrem Wohnhaus, als ihr ein älteres Auto auffiel, welches in die Nachbareinfahrt fuhr. Aus dem Auto stieg eine Frau, die im Anschluss auf die ältere Dame zukam und sie in ein Gespräch verwickelte. Die Fahrerin des Autos setzte derweil zurück und wartete mit dem Fahrzeug am Zufahrtsbereich zum Wohnhaus. Als die Seniorin durch die ausgestiegene Frau immer weiter verbal bedrängt wurde, drohte sie damit, Nachbarn auf die Situation aufmerksam zu machen. Daraufhin fasste sie die Frau an und streifte ihr dabei zunächst unbemerkt von der älteren Dame ein Armband vom linken Arm. Danach drehte sich die Frau um und ging zum Auto zurück. Die Seniorin realisierte erst jetzt, dass sie bestohlen worden war und verlange ihr Armband zurück. Die Frau warf ihr einen leeren Schmuckbeutel vor die Füße und stieg in das Auto. Sie und die Fahrerin flüchteten daraufhin vom Tatort. Die Seniorin alarmierte die Polizei. Eine Fahndung im Nahbereich blieb erfolglos. Die Täterin wird als etwa 50 Jahre alt und korpulent beschrieben. Ihr Hauttyp soll hell gewesen sein. Zur Tatzeit trug sie einen weißen Hut und hatte einen Notizblock sowie einen Kugelschreiber in der Hand. Die Fahrerin des Autos soll etwa 20 Jahre alt gewesen sein und lange dunkle Haare gehabt haben. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen grauen BMW Coupe älterer Bauart handeln. Ein Nummernschild ist nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, sich über die Rufnummer 05251 306-0 zu melden. Die Polizei rät dazu, skeptisch und vorsichtig zu sein, wenn sich Fremde auf der Straße verbal oder körperlich in auffälliger Weise nähern. Wird eine Person aufdringlich, sollte man laut und deutlich auf sich aufmerksam machen. Auf verdächtige Ansprachen aus einem Auto heraus, sollte man nicht beziehungsweise nur aus einer sicheren Distanz heraus reagieren. Wer Opfer eines Trickdiebstahls wurde, sollte diesen sofort über den Notruf 110 bei der Polizei melden. Darüber hinaus werden Angehörige gebeten, besonders mit älteren Familienmitgliedern über diese Form des Trickbetrugs, ebenso wie über den Betrug am Telefon, zu sprechen, um sie regelmäßig für die Gefahren zu sensibilisieren. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Paderborn - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Telefon: 05251 306-1313 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle Polizei Paderborn Telefon: 05251 306-1222