Erst der Fahrer, dann der Beifahrer: Eine Verkehrskontrolle kommt selten allein
Ein Pkw hat am Dienstagabend (5. Mai) auf der Frauenberger Straße in Euskirchen gleich doppelt die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen.
Gegen 21.15 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen 30-jährigen Fahrer aus Euskirchen.
Bereits beim ersten Eindruck ergaben sich deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum: starker Alkoholgeruch, auffällige Pupillen und ein Atemalkoholwert von 1,46 Promille.
Ein Drogenvortest verlief zudem positiv auf Cannabis.
Auch das Fahrzeug wies gleich mehrere Mängel auf.
Es war nicht ordnungsgemäß zugelassen und verfügte über keinen gültigen Versicherungsschutz.
Der Fahrer wiederum war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 47-jähriges Familienmitglied, das von den Polizeibeamten dabei beobachtet wurde, wie es aus einem Flachmann trank. Gegenüber der Polizei erklärte der Mann, er werde nun ein Taxi nehmen und das Fahrzeug stehen lassen.
Ein Plan, der sich als nur von kurzer Dauer herausstellte.
Der 30-jährige Fahrer wurde zur Polizeiwache Euskirchen gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Gegen 21.50 Uhr kam es jedoch zu einem unerwarteten Wiedersehen: Derselbe Pkw fiel Polizeibeamten erneut auf der Frauenberger Straße auf.
Diesmal saß der zuvor noch "taxiwillige" 47-Jährige am Steuer.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,06 Promille.
Auch er wurde zur Polizeiwache Euskirchen gebracht, wo es zu einem unerwarteten "Familientreffen" kam. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Um eine weitere Fortsetzung dieser ungewöhnlichen "Kontrollserie" zu verhindern, stellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel sicher.
Es wurden unter anderem Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.
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