Erneuter Trickdiebstahl von Schmuck an Senior

(md) Erneut kam es in Paderborn zu einem Trickdiebstahl, bei dem vorwiegend älteren Personen durch distanzlosen, plötzlichen Körperkontakt Schmuck vom Körper gestohlen wird. Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesem bandenmäßig organisierten Diebstahl und bittet Opfer, die Polizei sofort unter der Rufnummer 110 zu kontaktieren. Am Samstag, 02. Mai, kam es an der Kreuzung Ferdinandstraße und Neuhäuserstraße gegen 13.50 Uhr zu einem weiteren Vorfall. Ein 86 Jahre alter Senior war mit seinem Rollator unterwegs, als zwei Personen, ein Mann und eine Frau, ausgestiegen und ihn nach dem Weg in ein Krankenhaus fragten. Als Dankeschön für die Erklärung gab die die Frau ihm einen goldartigen Ring und Armband. Das Armband legte sie ihm an, dann fuhren die beiden davon und der Senior bemerkte den Diebstahl seines eigenen Armbandes, welches er vorher noch am Handgelenk trug. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann und eine Frau, beide südländisch aussehend, die Frau trug ein Kopftuch, der Mann war korpulent. Bei dem Auto handelte es sich um einen schwarzen Kleinwagen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug, zu der Tatverdächtigen oder zu dem Diebstahl geben können, sich über die Rufnummer 05251 306-0 zu melden. Die Vorgehensweise der Tätergruppieren ist immer ähnlich (vgl. Presseberichte vom 05.05.: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6268688 und 20.03.: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6239760, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6140950). Meist Frauen, oft osteuropäischer Herkunft, verlassen ein Auto und sprechen ältere Personen an. Sie erkundigen sich nach Krankenhäusern, Apotheken oder Ärzten. Für die Auskünfte und Hilfsbereitschaft wird sich dann überschwenglich und distanzlos bedankt, es kommt zu Körperkontakt mit den potenziellen Opfern, bei dem dann Schmuck gestohlen wird. Manchmal überreichen die Diebe auch billige Schmuckstücke als "Dank für die Auskünfte", um abzulenken. Die Polizei bittet, ältere Angehörige über die Masche aufzuklären und zu warnen. Opfer sollen sich sofort über die 110 mit der Polizei in Verbindung setzten. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Paderborn - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Telefon: 05251 306-1313 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle Polizei Paderborn Telefon: 05251 306-1222