Nach mutmaßlicher exhibitionistischer Handlung im Bahnhof Harburg – Tatverdächtiger durch Bundespolizei vorläufig festgenommen

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 3. Mai 2026 zu einer exhibitionistischen Handlung in der -1-Ebene des Bahnhofs Harburg gekommen sein. Demnach soll eine männliche Person einer 39-Jährigen zunächst einige Meter in der Zwischenebene hinterhergelaufen sein und anschließend an seinem Glied manipuliert haben. Laut eigenen Angaben bemerkte die Frau, dass sie in Richtung des falschen Ausgangs lief, und drehte sich um. Dabei soll sie die Tat des Mannes gesehen haben. Anschließend verließ sie den Bahnhof auf dem schnellsten Weg. Die unter dem Eindruck des Geschehens stehende Frau kontaktierte am Abend das Bundespolizeirevier in Harburg telefonisch und schilderte den Sachverhalt. Bundespolizisten werteten umgehend die Videodaten entsprechender Kameras aus und erstellten Fahndungsbilder des Tatverdächtigen. Am 5. Mai 2026 gegen 10:50 Uhr konnte eine Präsenzstreife der Bundespolizei in Harburg den Tatverdächtigen wiedererkennen und vorläufig festnehmen. Der 50-jährige deutsche Staatsangehörige wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen dem Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg zugeführt. Nach Abschluss der Maßnahmen musste der wegen ähnlicher Delikte polizeibekannte Mann aus dem Revier entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Der polizeiliche Opferschutz der Bundespolizeiinspektion Hamburg hat bereits Kontakt zur Geschädigten aufgenommen. Der polizeiliche Opferschutz der Bundespolizeiinspektion Hamburg appelliert an alle Geschädigten entsprechender Straftaten, diese konsequent zur Anzeige zu bringen. Nur so können die Taten sichtbar gemacht und strafrechtlich verfolgt werden. Gleichzeitig erhalten Betroffene auf diesem Weg Zugang zu professioneller Unterstützung und gezielten Hilfsangeboten. RH Rückfragen bitte an: Robert Hemp Telefon: 0174 2088415 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg